¡Hola amigos!

Monday, July 31, 2006

Hola

Nach Tikal ging meine Reise weiter nach Palenque, wie ihr ja schon wisst.(Wenn ihr meinen vorherigen Eintrag gelesen habt). Die Ruinen von Palenque waren schon sehr schoen, aber es hatte enorm viele Touristen. Ich war ganz frueh am morgen da, aber es war vielleicht die erste Viertelstunde ok, dann war alles ueberlaufen. Die Stadt selbst in Palenque ist gar nichts schoenes, also gings dann ziemlich schnell weiter nach Villahermosa.

Das ist keine weltbewegend schoene Stadt, hat aber doch ihre Reize. Es hat ziemlich viele Fussgaengerzonen und die Stadt liegt direkt an einem grossen Fluss, wo man am Abend gemuetlich was trinken kann.
Villahermosa ist auch beruehmt fuer das Olmekenmuseum, ihr habt die Bilder warscheinlich schon gesehen. Ich fand das ziemlich eindruecklich, diese Steinskulpturen. Die Olmekenkulkur war die erste Kultur, die sowas wie Zivilisation herausgebracht hat.
Am naechsten Tag ging ich noch die Ruinen von Comalcalco anschauen. Die sind interessant, weil die Gebaede aus Backsteinen gemauert sind, und nicht aus Stein. Dies aus Mangel an Steinbruechen.

Und nun bin ich in Campeche, eine sehr schoene, kleine Stadt am Meer, mit Befestigungsanlagen und kleinen Burgen. Einen Tag ging ich eine Ruine anschauen, 5h von der Stadt entfernt, wir waren bei Sonnenaufgang dort. Obwohl es recht bewoelkt war, fand ich es ziemlich imposant, all diese verschiedenen Farben ueber dem Dschungel...
Alles in allem war die Tour ein bisschen der Reinfall, ich machte diese mit einem Welschschweizer und zwei deutschen Maedchen. Das Auto war nicht wirklich gut, wir mussten hintendrin auf einer Matraze liegen und irgendwo trat immer Benzin aus, das wir die ganze Zeit riechen mussten. Wir waren nachher auch ein bisschen high... Wir hatten auch nur wenig geschlafen auf der ganzen Fahrt. Dann liefen wir ca. 5h umher und assen bis am Mittag gar nichts. Fuer die Maedchen (ca 26 Jahre alt) war das zu anstrengend, die fingen dann an zu heulen, auch weil wir gar keine Tiere sahen, was uns aber versprochen wurde... Nach dem Mittagessen wollten wir dann noch andere Ruinen besichtigen, die einte meinte aber, das mache sie nicht mehr mit. Wir anderen waren auch relativ muede und gingen dann halt wieder nach Campeche zurueck.

Vorgestern abend wurde ich leider schon wieder krank und lag gestern den ganzen Tag im Bett. Heute gehts mir aber schon wieder ganz gut, und werde morgen wahrscheinlich nach Merida weiterreisen.

Viele Gruesse

Tuesday, July 25, 2006

Neue Bilder im Album: Livingston bis Villahermosa

Momentan bin ich in Villahermosa, ziemlich heiss hier. Ich schaetze mal 35 Grad oder mehr. Aber ihr koennt ja auch ein Liedchen davon singen...

Gruesse Samuel

Sunday, July 23, 2006

Back in Mexico

Ich bin heute wieder nach Mexiko zurueckgekehrt, genauer gesagt bin ich jetzt in Palenque. Morgen werde ich die Mayaruinen von Palenque anschauen gehen, die sollen eine der schoensten aller Ausgrabungsstaedte in dieser Region sein.

Vorgestern waren wir in Tikal (Guatemala), das ist eine riesige Mayastadt. Es sind nur ca. 20 Prozent der ganzen Stadt freigelegt. Der Rest liegt ueberwuchert im Dschungel und die Regierung hat kein Geld, um mehr auszugraben. Jedoch sind die ausgegrabenen Tempel sehr imposant, gross und hoch. Vom Hoechsten hat man einen super Rundblick ueber den Dschungel und die anderen Pyramiden, die aus dem Urwald hinausragen.
Die meisten der Tempel sind sehr stark restauriert worden, an alten Fotos von vor der Restaurierung laesst sich erkennen, wie stark alles ueberwuchert war. Fast alle Treppen und Mauern wurden neu gebaut.

Am Abend des Tages als wir in Tikal waren wurde ich dann erneut krank. Aber staerker als die anderen Male zuvor. Ich hatte hohes Fieber, andere Grippeanzeichen und zusaetzlich Durchfall. Die Leute vom Hotel schauten aber sehr gut zu mir, der einte massierte mich sogar. Gestern gings mir dann schon ein bisschen besser, war aber sehr schwach und verbrachte praktisch den ganzen Tag im Bett. Zum Glueck reiste ich noch mit Felix zusammen, der konnte mir ab und zu was zu trinken und was kleines zu Essen bringen. Am Abend ging dann das Fieber weg und heute fuehle ich mich schon wieder halbwegs gesund, einfach noch muede.

Seit gestern abend bin ich also wieder allein unterwegs. Es hat beides seine Vor- und Nachteile, allein oder zusammen zu reisen. Jedoch freue ich mich jetzt wieder, allein unterwegs zu sein.

Ach ja, ich habe ja noch versprochen was ueber die Kultur in Livingston zu schreiben. Der Grund dafuer, dass es dort so viele schwarze Leute hat, ist, dass vor vielen Jahren die Englaender auf einer Insel vor Honduras viele schwarze Sklaven abgesetzt hatten. (oder besser gesagt wurden sie in ein natuerliches Gefaengnis gesteckt) Die Sklaven fluechteten von dort und liessen sich in Livingston nieder.
Wie ich schon geschrieben habe, haben sie eine ganz eigene Sprache, man nennt sie Garifuna. Das ist ein Mix aus einer afrikanischer Sprache, franzoesisch und spanisch. Toent ganz interessant...

Ich versuche dann morgen mal ein paar Bilder raufzuladen.

Dann an Luki und Anita ganz schoene Ferien und an alle anderen, die auch so etwas wie Ferien haben das gleiche.

Viele Gruesse Samuel

Wednesday, July 19, 2006

Hola

Und weiter geht die Reise...

Nach diesem Naturreservat des Quetzales sind wir nach Lanquin weitergereist. Dort kommt man nur ueber Schotterschtrassen hin. Aber dafuer sind die Fahrten viel abenteuerlicher...

In Lanquin gingen wir nach Semuc Champey. Das ist eine natuerliche Bruecke, unter der ein Fluss hindurchfliesst. Auf der Bruecke hat es viele Becken mit glasklarem Wasser, in denen man wunderschoen schwimmen kann. Super Gefuehl. Am Abend gingen wir noch eine Grotte anschauen, mit riesigen Stalaktiten und Stalagmiten. Welche sind schon wieder oben und welche unten? Ich kann mich schon nicht mehr erinnern...

Wir waren zwei ganze Tage dort, den zweiten Tag gingen wir river raften. Wir waren leider zu wenig Leute, um eine groessere Tour zu machen. Wir gingen dann halt nur fuer ca. 1 1/2h auf den Fluss. Es war jedoch auch spassig, in der Schweiz will ich mehr solche Sachen machen, wenn ich wieder zurueckkomme. Eigentlich muesste ich nicht nach Guatemala gehen, um das zu machen... Wir habens ja so gut in der Schweiz!!!

Nach einem anstrengenden Tag auf der Weiterfahrt an die Karibik gings wiederum fast alles ueber Schotterstrassen. Asphaltstrassen sind hier in Guatemala eher die Ausnahme. Und Autobahnen gibts nur zwei kurze Strecken.
Wir kamen dann am Nachmittag in Livingston an der Karibikkueste Guatemalas an. Das kann man nur per Boot erreichen, man muss durch einen wunderschoenen Fluss fahren, fuer ca. 2h. Alles ist gruen an den Abhaengen, teilweise kommen weisse Felsen zum Vorschein.

Hier in Livingston leben extrem viele schwarze Menschen. Es ist der einzige Ort in Guatemala, wo es so viele Schwarze hat. Man kommt sich vor wie in Afrika, ein ganz anderes Feeling. Die reden auch eine andere Sprache und haben eine eigene Kultur. Wiese so viele schwarze hier leben, muss ich noch rausfinden, ich werde das dann noch mal spaeter erklaeren.
In den Bergen und dem Hochland Guatemalas ist Spanisch uebrigens nur die zweite Sprache. Es hat in jeder Region eine andere Mayasprache, jede ist total anders, das heisst wenn man eine Sprache spricht versteht man die Menschen 50km weiter entfernt schon nicht mehr. Die Mayasprachen haben eine andere Betonung und die Menschen tun sich schwer Spanisch zu sprechen. Auf dem Land sprechen die Leute normalerweise die Mayasprache miteinander, spanisch kommt erst an zweiter Stelle. Auch in der Schule lernen sie zuerst ihre Sprache.

Also gestern kamen wir hier in Livingston an. Das Dorf ist ueberhaupt nichts spezielles, die Straende sind extrem schmutzig und das Wasser ist trueb. Ganz das Gegenteil, was man sich von der Karibik verspricht.
Jedoch hat es hier in der Naehe einen Bach, der ueber Wasserfaelle und kleine Becken ins Meer fliesst. Dort gingen wir heute baden, in superklarem Wasser, unter Wasserfaellen und mitten im Dschungel.
Auch kann man hier guten Fisch essen und ein oder zwei Bierchen trinken am Abend, was den haesslichen Ort ein bisschen vergessen laesst...

Morgen gehts dann weiter nach Tikal, zur Mayastadt im Norden von Guatemala, versunken im Dschungel. Tikal ist die beruehmteste aller Mayastaedte. In Tikal werden sich dann die Wege von mir und Felix trennen. Er geht zurueck zu einem Freund an den Atitlan See und fliegt dann in einer Woche weiter nach Argentinien. Ich reise dann weiter nach Palenque in Mexiko und werde in Yucatan herumreisen. Nachher will ich ueber Belize wieder in den Sueden, dann Honduras, San Salvador, Nicaragua und Costa Rica. Ich glaube ich werde keine Zeit mehr fuer Panama haben, ich hoerte aber auch, dass es nicht viel spezielles sein soll. Mal sehen , wie ich in der Zeit bin.

Apropo Manu Chao (war ja am Gurten, wie ich hoerte), die Leute flippen hier aus zu dieser Musik!
Hier ist Raggaeton momentan voll im Trend, das ist ein Musikstil ein bisschen wie Rn'B, nur karibischer. Das ist zwar nicht so mein Typ Musik, jedoch sind die Lieder voll der Renner...

Ihr habt gerade eine Hitzewelle? Bei mir ist es auch nicht gerade kalt, vielleicht auch so um die 30 bis 35 Grad. Jedoch hat die Regenzeit begonnen und es regnet fast taeglich. Das ist aber nicht eine grosse Behinderung, meistens regnet es nur kurz, und nachher ist das Wetter wieder ok, nicht gerade strahlender Sonnenschein, aber trocken. Je nach Tag gibt es dazwischen wieder Tage mit mehr Sonne und Tage mit weniger.

Anita, ich weiss daenk scho das mier das Chleid so guet gstande isch... Es sind au alli Guatemaltekae scharf gsi uf mich!!
Diese Schuhe hatte ich wirklich den ganzen Abend an, jedoch machten mir am naechsten Tag die Fuesse weh, ich moechte keine Frau sein... Und dann wieder abschminken, das ist auch nicht gerade lustig.

Also ich freue mich jedesmal wieder von euch zu hoeren, machts gut und viele liebe Gruesse

Samuel

Sunday, July 16, 2006

Endlich neue Bilder!!!!!!!!!!!!!!!!

Lago de Atitlan bis Lanquin

Neues aus Mexiko: Grossdemonstration in Mexiko City:

http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2006/07/17/international/41420

Saturday, July 15, 2006

Hallo wieder einmal

Ist glaube ich eine lange Zeit her als ich das letzte Mal was in meinen Blog geschrieben habe.

Dieser Vulkan war einen harten Brocken. Um 4 Uhr morgen gings dann los. Wir sahen einen superschoenen Sonnenaufgang ueber den Bergen. Wir brauchten 5 Stunden bis zum Gipfel. Oben hat man eine grandiose Aussicht auf den See, die anderen Vuklane und Berge. Wir sahen auch einen anderen aktiven Vulkan, der gerade Asche ausspuckte. Der Abstieg beanspruchte dann ca. 3 Stunden, um 13 Uhr waren wir wieder unten und hatten uns das lang ersehnte Bier verdient...

Am naechsten Tag ging ich nach San Pedro de Laguna, ein anderer Ort am See. Relativ touristisch, aber weit besser als Panajachel. Man kann ins alte Staedchen laufen und dort hat es wenige Touristen. Insgesamt aber sehr klein und sehr billig. Fuere eine Nacht zahlte ich ca. 3 Schweizer Franken. Fuer Kiffer ist das der richtige Ort, man bekommt dort Gras auf der Strasse angeboten, nur schade dass nicht rauche... Ich traf dort zufaelligerweise ein paar Leute vom anderen Dorf, von San Lucas, und ging mit denen in den Ausgang.

Einen Tag spaeter ging meine Reise weiter nach Santa Cruz de Laguna, am anderen Seeufer. Von dort hat man einen super Blick auf die Vulkane und den See. Das Hostel lag fast direkt am Seeufer. Ich wollte zuerst ca. 1 bis 2 Tage dort bleiben, am Schluss blieb ich mehr als eine Woche. Ich begann einen Tauchkurs dort, der dauerte glaube ich 5 Tage. Normalerweise geht das kuerzer, aber leider war das Lehrbuch in Englisch und ich brauchte ein bisschen mehr Zeit, um das zu lesen. Insgesamt lohnte es sich aber, weil es der billigste Ort in Mexiko und Zentralamerika ist, um tauchen zu lernen. Der ganze See ist ein alter Vulkankrater, unter Wasser kann man die Haende in warmen Sand stecken und es hat Felswaende, die senkrecht in den See hinabfallen. Leider hat es relativ wenige Fische und die Sicht ist nicht besonders gut. Samstags vor einer Woche schloss ich meinen Kurs ab und bin natuerlich immens stolz darauf... Das kam gerade richtig, denn samstags ist dort immer eine grosse Party. Die Maenner muessen alle Frauenkleider anziehen. War ziemlich lustig. Ich werde dann noch ein paar Bilder ins Netz stellen.

Am letzten Sonntag kam ich in Antigua an. Das war einmal die Hauptstadt Guatemalas, bis sie von einem Erdbeben zerstoert wurde. Das sieht man heute noch, es stehen noch sehr viele Ruinen von alten Kloestern und Kirchen. Die Stadt ist sehr schoen und sehr alt ist wahrscheinlich die Schoenste in ganz Guatemala. Einen Tag bestieg ich einen aktiven Vulkan in der Naehe von Antigua. Man konnte bis 1 oder 2 Meter an die fliessende Lava herangehen, das war ziemlich eindruecklich!
Einen anderen Tag ging ich an den Markt von Chichicastenango. Der liegt in einem Dorf in den Bergen. Alles ist sehr billig und farbig dort.

Ich reise jetzt mit einem Deutschen zusammen, wir lernten uns am Lago de Atitlan kennen und reisten dann zusammen nach Antigua. Gestern kamen wir im Hochland von Guatemala an, ca 7h Fahrt von Antigua aus. Viele Berge und Waelder. Heute gingen wir in ein Naturreservat, in dem die letzten Quetzales leben. Das sind die Nationalvoegel Guatemalas und sind auf dem Geld und auf dem Wappen vertreten. Wir liefen durch Wunderschoene Urwaelder und badeten unter einem Wasserfall. Das war wie im Paradies!!!

An Gabriela: Ich wuensche dir viele schoene Erlebnisse in Irland, aber schreib doch mal, ob ihr alle immer wirklich zusammen Englisch redet. Das kann ich naemlich nicht glauben...

Ich versuche wieder ein bisschen oefter was in meinen Blog zu schreiben. Es faellt mir schon wieder schwer, mich an alles zu erinnern!

Viele Gruesse Samuel