Back in Mexico
Ich bin heute wieder nach Mexiko zurueckgekehrt, genauer gesagt bin ich jetzt in Palenque. Morgen werde ich die Mayaruinen von Palenque anschauen gehen, die sollen eine der schoensten aller Ausgrabungsstaedte in dieser Region sein.
Vorgestern waren wir in Tikal (Guatemala), das ist eine riesige Mayastadt. Es sind nur ca. 20 Prozent der ganzen Stadt freigelegt. Der Rest liegt ueberwuchert im Dschungel und die Regierung hat kein Geld, um mehr auszugraben. Jedoch sind die ausgegrabenen Tempel sehr imposant, gross und hoch. Vom Hoechsten hat man einen super Rundblick ueber den Dschungel und die anderen Pyramiden, die aus dem Urwald hinausragen.
Die meisten der Tempel sind sehr stark restauriert worden, an alten Fotos von vor der Restaurierung laesst sich erkennen, wie stark alles ueberwuchert war. Fast alle Treppen und Mauern wurden neu gebaut.
Am Abend des Tages als wir in Tikal waren wurde ich dann erneut krank. Aber staerker als die anderen Male zuvor. Ich hatte hohes Fieber, andere Grippeanzeichen und zusaetzlich Durchfall. Die Leute vom Hotel schauten aber sehr gut zu mir, der einte massierte mich sogar. Gestern gings mir dann schon ein bisschen besser, war aber sehr schwach und verbrachte praktisch den ganzen Tag im Bett. Zum Glueck reiste ich noch mit Felix zusammen, der konnte mir ab und zu was zu trinken und was kleines zu Essen bringen. Am Abend ging dann das Fieber weg und heute fuehle ich mich schon wieder halbwegs gesund, einfach noch muede.
Seit gestern abend bin ich also wieder allein unterwegs. Es hat beides seine Vor- und Nachteile, allein oder zusammen zu reisen. Jedoch freue ich mich jetzt wieder, allein unterwegs zu sein.
Ach ja, ich habe ja noch versprochen was ueber die Kultur in Livingston zu schreiben. Der Grund dafuer, dass es dort so viele schwarze Leute hat, ist, dass vor vielen Jahren die Englaender auf einer Insel vor Honduras viele schwarze Sklaven abgesetzt hatten. (oder besser gesagt wurden sie in ein natuerliches Gefaengnis gesteckt) Die Sklaven fluechteten von dort und liessen sich in Livingston nieder.
Wie ich schon geschrieben habe, haben sie eine ganz eigene Sprache, man nennt sie Garifuna. Das ist ein Mix aus einer afrikanischer Sprache, franzoesisch und spanisch. Toent ganz interessant...
Ich versuche dann morgen mal ein paar Bilder raufzuladen.
Dann an Luki und Anita ganz schoene Ferien und an alle anderen, die auch so etwas wie Ferien haben das gleiche.
Viele Gruesse Samuel


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