Sali zaemae
Ich konnte den Schweizer Match dann wirklich in einer Bar anschauen, er lief um 10Uhr Morgens hier. War ja wirklich nicht das hochklassige Spiel, aber mit ein bisschen mehr Glueck haetten die Schweizer gewinnen muessen!
Es war ein bisschen komisch in Creel, es war das erste Mal seit der Zeit von meiner Sprachschule in Oaxaca, dass ich wieder Schweizer getroffen habe. Aber jetzt gleich alle auf einmal! Zuerst war es eigenartig, wieder mal Schweizerdeutsch zu sprechen... Am ersten Tag waren wir 3 Schweizer und jeden Tag kamen wieder 1 oder 2, und dazu noch ein paar Franzosen, mit denen ich dann den Match schaute.
Am selben Tag gingen wir dann diesen Canyon anschauen. Ich machte das mit einer Tour, weil das die einzige Moeglichkeit war, an diese Aussichtspunkte zu kommen. Eigentlich nicht so meine Art, aber fuer ein Tag zwischendurch auch nicht uebel.
Die Canyons sind wirklich riesig, man hat einen grossartigen Blick tief hinunter und weit in die Ferne!
Am neachsten Tag ging ich mit 5 anderen zu warmen Quellen. Ca 40km hin und zurueck mit dem Bike. Die waren aber nicht so trainiert, und es gab immer wieder recht happige Steigungen, was mir zwar gefiel, ich musste aber auf jeder Anhoehe 5 bis 10min auf die anderen warten... Und zu allem Uebel hatten einige auch Probleme mit den Ketten, die dauernd wieder rausfielen. Einige wussten gar nicht wie man richtig die Gaenge schaltet und probierten mit dem hoechsten Gang den Berg hinaufzufahren. Im nachhinein wunderten sie sich dann, wie ich ueberhaupt da raufkomme... Insgesamt war es aber recht unterhaltsam, obwohl wir halt ein bisschen laenger brauchten.
Am Ende des Weges zu den Quellen mussten wir dann noch 3km in eine 600m tiefe Schlucht hinabsteigen. Mit dem Bike waere es unmoeglich gewesen, wieder hinaufzufahren, weil der Weg so schlecht und steil war. Unten angekommen, waren wir dann erstmal negativ ueberrascht, denn das sah aus wie ein Swimmingpool. Jedoch war es dann doch relativ relaxend, ein schoenes Bad zu nehmen.
Den Rueckweg mussten wir dann in der prallen Sonne in Angriff nehmen, und der Weg ging wirklich sehr steil hinauf. Oben angekommen, gings dann wieder auf die Raeder, 2 oder 3 meiner Freunde waren da schon fast am Ende. Diese konnten dann mit einem Jeep eine kurze Strecke mitreiten. Zu hause angekommen, gabs dann erstmals ein gutes Znacht und dann goennten wir uns unser verdientes Bier!
Es war sehr angenehm in Creel, da jeden Tag wieder andere Leute kamen, und jeden Tag tranken wir ein paar Bierchen in einer Bar, in der es fuer das erste Bier ein gratis Tequila gab! Das kann man sich ja nicht entgehen lassen...
Heute machte ich mich dann auf den Weg nach Chihuahua. Am Nachmittag um 2Uhr kam ich an. Und es ist extrem heiss hier. Normalerweise ist es kuehler, wenn es windet, dieser Wind hier ist aber so heiss, dass man denkt, dass man in den naechsten Sekunden wie ein Huehnchen dahinbrutzeln wuerde.
Insgesamt ist die Stadt nicht besonders interessant. Morgen gehen ich wahrscheinlich weiter nach Ciudad Juarez, das liegt ganz im Norden von Mexiko an der amerikanischen Grenze. Die Stadt ist nichts spezielles, ich moechte aber doch mal die Wueste hier sehen, und von dieser sollte es dort sehr viel geben...
So wie ich jetzt plane, werde ich dann von dort nach Chiapas in den Sueden von Yucatan fliegen.
Uebrigens habe ich mir vor ca. 1Woche endlich die Haare schneiden lassen. Ich war in Mazatlan bei einer Coiffeuse, die schwafelte was vom grossen Tag des Herrn, der sehr nahe sei. Ich wuerde das noch am gleichen Tag spueren, jedoch merkte ich nichts besonderes. Ausser dass es immer noch gleich heiss war wie vorher, hatte sich nicht viel veraendert. Vielleicht um meinen Kopf herum war es ein bisschen angehehmer...
+ Bilder von Creel auf dem Fotoalbum
Dann motiviert euch wieder mal was in meinen Blog zu schreiben und viele Gruesse


2 Comments:
Hoi Sämi
Hast du also doch etwas Zeit gefunden, den Fussballmatch zu schauen. Ja, diese warmen Quellen sehen wirklich aus wie in einem Schwimmbad!
Ich hatte letztes Wochenende Fieber und jetzt habe ich immer noch Husten inkl. etwas Halsweh. Naja, wird jeden Tag etwas besser!
Gestern waren wir (Mario, Anita & Petra) in Beckenried minigolfen. Zufällig war da auch die ganze Juniorenmannschaft des IHC, die anschliessend beim Präsi zuhause noch grilliert haben. Es war sehr heiss und wir waren froh gab es da ein paar Schatten spendende Bämue in der Minigolfanlage...
Viele Grüsse
Luki
4:05 AM
hoi sämi
du bist ja voll trainiert, du magst immer besser als die andern- apfel fällt nicht weit vom stamm!!!.
Wir haben die mexikanische wm mannschaft gesehen bei ihrem spiel. bei der nationalhymne haben die alle die hand so komisch gehabt, nicht auf, sondern über dem herzen, und zwar horizontal.
ist dir das auch aufgefallen? kennst du den grund?
du machst schöne bilder und du kannst denn mittefleck auch gut kaschieren. die landschaften sind traumhaft schön und trotzdem finde ich die bilder, auf denen auch menschen zu sehen sind interessanter. deshalb wohl der französchische Nahme für stilleben - nature morte.
mueti lässt dich lieb grüssen. es freut sich an deinen berichten, die sepp ihr als prints bringt.
du reist sehr viel herum. bleib mal eine weile und ruhe dich aus. das muss ja nicht in dder wüstenhitze sein. vielleicht gibt es in chiappas ein schattiges plätzchen für dich.
dir viel gutes. geniesse deine freien tage.
mit liebem gruss bruno
11:54 AM
Post a Comment
<< Home